Was zu Omas Zeiten noch undenkbar war, ist mittlerweile gesellschaftlich akzeptiert oder sogar total cool. Das gilt auch für das „Essen auf der Straße“. Ob aus Zeitmangel oder spontanem Heißunger das schnelle Essen in der Hand gehört zum Bild deutscher Innenstädte. Was hierzulande erst in jüngerer Zeit um sich gegriffen hat, ist in anderen Kulturkreisen seit Jahrtausenden Teil des alltäglichen Lebens. Natürlich hat auch auf heimischen Festen das Essen „TOGO“ schon immer einen hohen Stellenwert.

Mittlerweile hat sich aus der Not eine Tugend gebildet und so feiert man mittlerweile auch in Deutschland Streetfood-Festivals. Ob eine Leberkässemmel (regional auch Brötle, Kipf, Weck oder Brötchen) sich schon als Streetfood bezeichnen darf, ist sicherlich fraglich. Die Innovation die im Bereich Streetfood vor sich geht, hat nicht vor der Festbranche halt gemacht und lässt noch auf einige unkompliziert essbare Leckerbissen hoffen.